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LaSalle Quartet plays Haydn ·Brahms · Zemlinsky
1 CD | 69min | Nr. 94.228
CD 1: » Joseph Haydn: Streichquartett D-Dur op. 71 Nr. 2 Hob. III:70
» Johannes Brahms: Streichquartett Nr. 3 B-Dur op. 67
» Alexander Zemlinsky: Streichquartett Nr. 3 op. 19

Von 1946 bis 1988 erstreckt sich das Wirken des LaSalle Quartet – seine Wirkung geht aber weit darüber hinaus. Primarius Walter Levine ist bis heute eine wesentliche, Rat gebende Instanz für Streicher. Ebenfalls eine Instanz ist das Quartett geblieben in Hinblick auf die Diskussion wichtiger interpretatorischer und aufführungspraktischer Fragen.

Von den Streichquartetten, die nach dem Zweiten Weltkrieg mit internationaler Durchschlagskraft agierten, hoben sich Auftreten, klangliche Eigenart und interpretatorische Grundsätze der LaSalle-Herren deutlich ab. Mit großer Entschiedenheit und ebenso großer Überzeugungskraft widmete sich das LaSalle Quartet von Anfang an der Musik des ausgehenden 19. und des 20. Jahrhunderts. Darunter stellen die Werke von Schönberg, Berg und Webern einen bedeutenden Teil, damit zusammenhängend aber auch die Quartette von Schönbergs Lehrer Alexander Zemlinsky.

Auf dieser CD mit Studioproduktionen der Jahre 1965, 1968 und 1977 kommen neben Zemlinsky auf Haydn und Brahms zu Gehör – eigentlich ein für das überwiegend moderne Literatur spielende Quartett schon „Alte Musik“. Aber die hier gebotenen Werke werden gerade deshalb nicht lediglich repetiert im Sinne schon bekannter Stücke, sondern neu aus neuen Blick- und Hörwinkeln untersucht und gedeutet. Man geht diesen Quartetten gleichsam auf den Grund und stellt somit Hörgewohnheiten auf höchstem Niveau in Frage.

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