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Arnold Mendelssohn »Motetten zur Weihnacht Deutsche Messe op. 89«
1 CD/SACD stereo/surround | 67min | Nr. 93.293
CD/SACD stereo/surround 1: » Arnold Mendelssohn: Deutsche Messe op. 89
» Arnold Mendelssohn: Träufelt ihr Himmel von oben Nr. 5 op. 90
» Arnold Mendelssohn: Lobt Gott, ihr Christen op. 90 Nr. 9 (Motette zum Weihnachtsfest)
» Arnold Mendelssohn: Siehe! Finsternis decket das Erdreich op. 90 Nr. 10 (Motette zum Epiphaniasfest)

Der Name Arnold Mendelssohn ist in den meisten der heutigen Musiktextbüchern, trotz seines Einflusses während der Reformation der Deutschen Kirchenmusik und als Lehrer von Paul Hindemith und Guenther Raphael, selten in den Anmerkungen zu finden. 1855 wurde Mendelssohn in Schlesien geboren, begann zuerst ein Jura-Studium in Tübingen, das er wieder abbrach, um in Berlin am Königlichen Institut für Kirchenmusik und an der Akademischen Hochschule für Musik zu studieren.

Nach dem Abschluss nahm er einige renommierte Stellen an, bis er schließlich 1891in Darmstadt Kirchenmusikmeister der Evangelischen Landeskirche in Hessen wurde und später am HochÕschen Konservatorium in Frankfurt am Main lehrte.

Wie klingt nun Arnold Mendelssohns Musik? So wie sein berühmter Cousin Felix zum Entdecker der Musik Bachs wurde, so ließ Arnold Mendelssohn sich von den Arbeiten früher Meister inspirieren, insbesondere von Heinrich Schütz, Claudio Monteverdi und Hans Leo Hassler. Die Liebe zur Mehrstimmigkeit, kombiniert mit seiner charakteristischen warmen, spätromantischen Sprache, färbt Mendelssohns Partituren mit einem Gefühl von großer Zeitlosigkeit. Tragischerweise wurde Mendelssohns Musik von den Nazis verbannt und geriet nach dem Krieg in endgültige Vergessenheit.

Man kann sich kaum einen idealeren Chor als das SWR Vokalensemble vorstellen, um diese herrlichen Partituren zu ihrem verdienten Platz im Chorrepertoire zurück zu führen.

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