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Diaghilev
Les Ballets Russes Vol. VIII
1 CD | 67min | Nr. 93.289
CD 1: » Nikolai Rimsky-Korssakoff: Scheherazade op. 35 (Sinfonische Suite aus "Tausend und eine Nacht")
» Sergej Prokofjew: Skythische Suite op. 20 (Ala und Lolly)

Die 20 Jahre von 1909 bis 1929, innerhalb derer der russische Impresario Serge Diaghilev mit seinem russischen Ballett im Westen Aufsehen erregte, zählen zu den interessantesten der Ballett- und Musikgeschichte.

Serge Prokofiev schrieb seine „Skythische Suite“ 1914, kurz nachdem sich auch Strawinsky mit „Le sacre du printemps“ auf Archaisches, Primitives, Barbarisches zurückbesonnen hatte. Prokofiev verarbeitet in seinem Werk die Geschichte vom Kampf des Sonnengottes Veles, von Ala (den schöpferischen Kräften der Natur) und vom Helden Lolly mit den Mächten der Finsternis. Diaghilev war allerdings mit Stoff und Musik nicht einverstanden, weshalb das Stück nie von den Ballets russes getanzt auf der Bühne erschien.

Rimsky-Korsakovs musikalische Märchenerzählung „Sheherazade“ nach vier Erzählungen aus „1001 Nacht“ hatte sich schnell als sehr beliebtes Werk etabliert - weshalb Diaghilev das 1888 entstandene Werk schon 1910, in der zweiten Saison der Ballets russes, in Paris choreographieren ließ und auf die Bühne brachte.

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