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Antonín Dvořák »Sinfonie Nr. 7 d-Moll op. 70« | Antonín Dvořák »Sinfonie Nr. 8 G-Dur op. 88«
1 CD | 75min | Nr. 93.277
CD 1: » Antonín Dvořák: Sinfonie Nr. 7 d-Moll op. 70
» Antonín Dvořák: Sinfonie Nr. 8 G-Dur op. 88

Roger Norrington, dessen Aufnahmen sich seit vielen Jahren mit den großen Sinfonien der romantischen Komponisten befassen, setzt seine Erkundungen fort mit zwei beliebten Werken des böhmischen Erzmusikanten Antonin Dvorák.

Dvorák begann mit seiner siebten Sinfonie am 13. Dezember 1884, nachdem er eine Aufführung der dritten Sinfonie seines Freundes Johannes Brahms gehört hatte. Dvoráks Sinfonie Nr. 7 spricht die romantische Sprache am ausgeprägtesten und nimmt Brahms' vierte Sinfonie vorweg, die nur sechs Monate später Premiere hatte. Neben Brahms' Einfluss zeigt sich in der Siebten auch Dvoráks Nationalgefühl, wie es in einem Schreiben an Freunde zum Ausdruck kommt: „Ich bin gerade mit dieser Sinfonie für London beschäftigt, und wo auch immer ich gehe, ich kann an nichts anderes denken. Gebe Gott, dass diese tschechische Musik die Welt bewegen wird!“

Vier Jahre später befasste sich Dvorák noch einmal mit der sinfonischen Form; die achte Sinfonie brachte er in einem Zeitraum von nur zweieinhalb Monaten zu Papier (26. August bis 8. November 1889). Im Gegensatz zur stürmisch-romantischen Sprache der siebten Sinfonie ist die Achte heiter und bezieht ihre Inspiration mehr aus der böhmischen Volksmusik, die Dvorák liebte.

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