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Ludwig van Beethoven
Sämtliche Werke für Violoncello und Klavier
3 CD | 3h 17min | Nr. 93.272
CD 1: » Ludwig van Beethoven: Sonate F-Dur op. 5 Nr. 1 für Violoncello und Klavier
» Ludwig van Beethoven: Sonate g-Moll op. 5 Nr. 2 für Violoncello und Klavier
» Ludwig van Beethoven: Hornsonate F-Dur op. 17 (Bearb. für Violoncello und Klavier)
CD 2: » Ludwig van Beethoven: Sonate A-Dur op. 69 für Violoncello und Klavier
» Ludwig van Beethoven: Sonate C-Dur op. 102 Nr. 1 für Violoncello und Klavier
» Ludwig van Beethoven: Sonate D-Dur op. 102 Nr. 2 für Violoncello und Klavier
CD 3: » Ludwig van Beethoven: Sonate Es-Dur op. 64 für Violoncello und Klavier
» Ludwig van Beethoven: 12 Variationen über ein Thema aus dem Oratorium "Judas Maccabäus" von G.F.Händel G-Dur WoO 45 für Violoncello und Klavier
» Ludwig van Beethoven: Sieben Variationen über »Bei Männern, welche Liebe fühlen« aus »Die Zauberflöte« Es-Dur WoO 46 für Violoncello und Klavier
» Ludwig van Beethoven: 12 Variationen über "Ein Mädchen oder Weibchen" aus Mozarts "Die Zauberflöte" F-Dur op. 66 für Klavier und Violoncello

Beethoven liebte den Klang des Violoncellos wegen seines edlen tenoralen Tones, der zugleich männlich ernst und geschmeidig heiter sein konnte. Nur das Klavier war ihm wichtiger, nur für das Klavier komponierte er mehr Werke und dies regelmäßiger. Obwohl Beethoven das Cello nie zu spielen gelernt hat, war er der erste Komponist der Musikgeschichte, der für dieses Instrument Sonaten geschrieben hat.

Cellosonaten finden sich in wichtigen Umbruchsituationen in Beethovens Leben. Während die ersten beiden (1796) die Opuszahl 5 erhielten, tragen die letzten beiden, komponiert 1815 an der Schwelle zum Spätwerk, die Opuszahl 102. Vier Sonaten für Klavier und Violoncello rahmen also einen Kosmos von 96 Werken aus 19 Jahren, unter denen sich eine weitere Cellosonate, das Opus 69 (1807) be­ findet.

David Geringas und Ian Fountain, vom G. Henle Verlag mit der verantwortungsvollen Aufgabe be­ traut, die beiden Solostimmen für die neue Urtextausgabe aller Cellokompositionen Beethovens zu bezeichnen, fügen den fünf Sonaten in ihrer Gesamtaufnahme die drei Variationszyklen hinzu, die (mit einer Ausnahme) zwar keine Opuszahl tragen, aber sämtlich vollgültige Werke Beethovens darstellen. Die Hornsonate op. 17 in einer Fassung für Violoncello und die Duosonate op. 64 vervollständigen dieses Cellokompendium Beethovens auf 3 CD.

Der weltweit gepriesene Cellist David Geringas befaßt sich seit Jahrzehnten mit diesen Werken, hat sie in einer Urtextausgabe herausgegeben und spielt sich nun auf der Basis fundierten Wissens und Könnens ein.

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