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Bridge Frank »Sonate d-Moll H 125 für Violoncello und Klavier (1913/1917)« | Britten Benjamin »Sonate C-Dur op. 65 für Violoncello und Klavier« u.a.
1 CD | 67min | Nr. 93.257
CD 1: » Frank Bridge: Sonate d-Moll H 125 für Violoncello und Klavier (1913/1917)
» Benjamin Britten: Sonate C-Dur op. 65 für Violoncello und Klavier
» Arnold Bax: Legend-Sonata (1943)

Nach seinen verschiedenen Kammermusik-Aufnahmen mit exquisit zusammengestellten Werken überrascht der deutsche Cellist Johannes Moser, inzwischen international ein Begriff, nun mit einer Auswahl englischer Werke für Cello und Klavier. Das älteste Werk auf dieser CD stammt von Frank Bridge: Die zweisätzige Cellosonate d-Moll stammt aus den Jahren 1913 bis 1917, in ihr verarbeitet Bridge seine Erfahrung des Ersten Weltkriegs. Gleichwohl bedient er sich keineswegs einer „modernen“ Tonsprache, sondern äußert sich mit lyrischer Schönheit.

Die Cello-Sonate von Arnold Bax von 1943 klingt ihr gegenüber expressiv- spätromantisch, ist dem entsprechenden Stück von Rachmaninoff vergleichbar. Nicht zufällig ist der zentrale Mittelsatz ein „Lento espressivo“, breit werden die melodischen Linien ausgespielt. Der Freundschaft zwischen Britten und Mstislav Rostropwitsch ist die Cellosonate op. 65 zu verdanken, die Britten und Rostropowitsch 1961 gemeinsam uraufführten. Sie bildete den Auftakt zu weiteren, großen Stücken, die Britten für den russischen Cellisten schrieb. Der große, volle, modulationsreiche Cello-Ton Johannes Mosers passt zu diesen britischen Werken perfekt, Cellist und Pianist sind mit diesen romantisch-lyrischen Schöpfungen in ihrem Element.

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