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Hans Knappertsbusch
conducts Brahms
1 CD | 65min | Nr. 93.177
CD 1: » Johannes Brahms: Sinfonie Nr. 3 F-Dur op. 90
» Johannes Brahms: Haydn-Variationen B-Dur op. 56b für 2 Klaviere
Pressestimmen:
Brahms regelrecht zelebriert
Klassik.com
Einmalig das beseelte Pathos dieser nie triefenden Interpretation...
Pizzicato, 3/2007

Hans Knappertsbusch (* 12. März 1888 in Elberfeld [heute: Wuppertal], † 25. Oktober 1965 in München) gehörte mit Bruno Walter, Arturo Toscanini und Wilhelm Furtwängler zu den bedeutendsten Dirigenten der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Er dirigierte Orchester von Weltgeltung, und Solisten von hohem Renommee berichteten begeistert über ihre künstlerische Zusammenarbeit mit diesem Dirigenten. Sie schätzten vor allem seine deutliche Zeichensprache und seine knappen, unmissverständlichen Gesten. Knappertsbusch mochte aber keine detaillierte Probenarbeit – er war ein Meister der Intuition. Es konnte vorkommen, dass er zur Probe kam, die Musiker begrüßte, aber nicht den Taktstock hob: »Sie, meine Damen und Herren, kennen das Stück, ich kenne es auch: wir sehen uns heute Abend.« Das spontane Musizieren während der Aufführung beflügelte ihn spürbar, dabei konnte er faszinierende, mitunter geradezu magische Wirkungen gleichermaßen auf seine Musiker wie auf die Zuhörer ausüben. Das Publikum reagierte mit stürmischen Ovationen, die Knappertsbusch erstaunlicherweise überhaupt nicht freuten: sobald die Musik verklungen war, zog er sich so schnell als möglich zurück.

93.177 Beiheft-Text als pdf (61 KB)

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