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Koechlin Charles »Quatre Poèmes d'Edmond Haraucourt op. 7« | Koechlin Charles »Deux Poèmes symphoniques op. 43« u.a.
2 CD | 1h 52min | Nr. 93.159
CD 1: » Charles Koechlin: Quatre Poèmes d'Edmond Haraucourt op. 7
» Charles Koechlin: Deux Poèmes symphoniques op. 43
» Charles Koechlin: Poèmes d'Automne op. 13
» Charles Koechlin: Deux Poèmes d'André Chénier op. 23
» Gabriel Fauré: Chanson de Mélisande
CD 2: » Charles Koechlin: Trois Mélodies op. 17
» Charles Koechlin: Études antiques op. 46
» Charles Koechlin: Six Mélodies sur des poèsies d'Albert Samain op. 31
» Charles Koechlin: Chant funèbre à la mémoire des jeunes femmes défuntes op. 37
Pressestimmen:
May these wonders never cease!
Fanfare

Schon sehr früh war der 1867 in Paris geborene Charles Koechlin mit Musik in Berührung gekommen. Das Klavierspiel der älteren Schwester regte seine kindliche Phantasie an. Erste Kompositionsversuche unternahm er als Fünfzehnjähriger, regelmäßige Konzert- und Opernbesuche erschlossen ihm die Musik von Gounod, Berlioz, Saint-Saëns, Franck, Bizet, Massenet, Wagner oder Chopin. Nachhaltigen Eindruck hinterließen eine Aufführung von Bachs Messe in h-Moll und – im Jahre 1884 – ein Konzert des russischen Pianisten Anton Rubinstein mit Chopins Sonate in b-Moll. Allerdings kam Koechlin erst auf Umwegen zu dem Entschluss, die Musik zu seinem Lebensberuf zu machen. Er sah in seinem Leben »eine Folge glücklicher Fügungen im Missgeschick, oder anders gesagt: die Ereignisse wenden sich letztendlich doch zu meinen Gunsten.« Die entscheidende Weichenstellung seines Lebens rührte aus solchem Missgeschick: Koechlin musste sein Studium an der Pariser École Polytechnique, das eine zivile Ingenieurslaufbahn vorsah, wegen einer lebensbedrohenden Tuberkulose im Jahre 1888 unterbrechen. Durch zwei jeweils mehrmonatige Algerienaufenthalte konnte er die Erkrankung auskurieren. Infolge der langen Unterbrechung verschlechterte sich seine Einstufung an der École Polytechnique jedoch erheblich, ein Umstand, der ihm den Zivilberuf verwehrt und nur die Wahl zwischen Artillerie- oder Marineoffizierslaufbahn gelassen hätte. Eine Militärkarriere war für Koechlin kaum denkbar, und so beendete er 1889 seine Ausbildung als »Polytechnicien«.

93.159 Beiheft-Text als pdf (86 KB)

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