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Mahler Gustav »Sinfonie Nr. 10 Fis-Dur (Aufführungsfassung von Deryck Cooke)«
1 CD | 77min | Nr. 93.124
» Gustav Mahler: Sinfonie Nr. 10 Fis-Dur

In seinen letzten Lebensjahren, von 1909 bis 1911, hat Mahler sich mit seiner 10. Sinfonie beschäftigt. Den Eindruck erweckt, als wären sie vollendet, haben nach seinem Tod das einleitende Adagio (fehlende Wiederholungen konnte Ernst Krenek unter Mithilfe von Franz Schalk und Alban Berg ausschreiben) und der nicht einmal zweihundert Takte lange, Purgatorio betitelte, dritte Satz (die fehlende Instrumentation war in Analogie zum Vorhandenen unschwer zu ergänzen); beide wurden unter Franz Schalks Leitung am 14. Oktober 1924 in Wien uraufgeführt, das Orchester der Wiener Staatsoper spielte. Von den restlichen drei Sätzen hat, als Erster, der englische Musikwissenschaftler Deryck Cooke nach den hinterlassenen Skizzen, mit denen Ablauf und Struktur der gesamten 10. Sinfonie gegeben zu sein schienen (kein einziger Takt fehlt, freilich sind viele unausgearbeitet, oft nur mit der Oberstimme notiert), eine nach und nach gründlich revidierte »aufführungsfertige Fassung« erstellt, die am 13. August 1964 in London erstmals erklang; Berthold Goldschmidt dirigierte das Londoner Sinfonieorchester.

93.124 Beiheft-Text als pdf (77 KB)

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