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Grazyna Bacewicz
Sonatas for Violin & Piano
2 CD | 2h 05min | Nr. 93.117
CD 1: » Grazyna Bacewicz: Partita für Violine und Klavier (1955)
» Grazyna Bacewicz: Sonata Nr. 5 für Violine und Klavier (1951)
» Grazyna Bacewicz: Humoreske (1953) – Vivace
» Grazyna Bacewicz: Kolysanka (1953) – Moderato
» Grazyna Bacewicz: Sonata Nr. 4 für Violine und Klavier (1949)
» Grazyna Bacewicz: Witraz (1932) – Andante
» Grazyna Bacewicz: Sonate Nr. 1 für Violine und Klavier (Sonata da camera, 1945)
» Grazyna Bacewicz: Melodia (1949) – Andante
CD 2: » Grazyna Bacewicz: Sonate Nr. 3 für Violine und Klavier (1946)
» Grazyna Bacewicz: Sonate Nr. 2
» Grazyna Bacewicz: Oberek Nr. 1 für Violine und Klavier (1949)
» Grazyna Bacewicz: Oberek Nr. 2 für Violine und Klavier (1951)
» Grazyna Bacewicz: Concertino (1945)
» Grazyna Bacewicz: Caprice für Violine und Klavier (1952) – Presto
» Grazyna Bacewicz: Thema mit Variationen (1934)
» Grazyna Bacewicz: Masovischer Tanz (1951) – Andante
» Grazyna Bacewicz: Polnischer Tanz (1948) – Sywo
» Grazyna Bacewicz: Slavonischer Tanz (1952) – Andante

Es gibt gewiss viele subtile Arten, einen schöpferischen Geist straucheln zu lassen. Doch was der Dirigent und Komponist Grzegorz Fitelberg (1879-1953) sich hat einfallen lassen, um die junge Grazyna Bacewicz in eine kreative Schleife zu befördern, ist an Perfidie deswegen kaum noch zu überbieten, weil es sich gewissermaßen an die »Taktung« des Individuums richtet, an seine ganz eigene Geschwindigkeit und Eigenart, Dinge zu tun und zu ordnen: Jemandem, der wie Grazyna Bacewicz tief im Innern einen »winzigen unsichtbaren Motor« spürt, mit dem sie in der Lage war, »eine Aufgabe in zehn Minuten zu erledigen, die andere eine Stunde oder mehr kosten würde« – einen solchen Menschen in die Falle der gemeinhin verpönten »Vielschreiberei« zu manövrieren: Das wirkt nicht gerade wie ein guter, womöglich gar »freundschaftlicher« Rat, sondern eher wie angewandter Sadismus.

93.117 Beiheft-Text als pdf (67 KB)

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