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Mahler Gustav »Sinfonie Nr. 5 cis-Moll (Transkription für Orgel von David Briggs)«
1 CD | 68min | Nr. 93.101
» Gustav Mahler: Sinfonie Nr. 5 cis-Moll (Transkription für Orgel von David Briggs)

1901 – die Vierte ist noch nicht uraufgeführt – notiert Mahler Ideen zu einer neuen Sinfonie: in einer Zeit, da seiner Wiener Operndirektion, seiner Konzertdirigententätigkeit, seiner kompositorischen Arbeit entscheidend Ansehen und Anerkennung zuwachsen; er eine schwere Gesundheitskrise durchmacht; und: er der »Frau seines Lebens« begegnet. Gestalt nimmt die Fünfte im Jahr darauf an: in Maiernigg (Kärnten), dem neuen Sommerdomizil, wohin er übrigens, zur »Lektüre«, Goethe, Kant und, bezeichnenderweise, Bach mitnimmt (die Reinschrift der 5. Sinfonie zieht sich dann noch bis in die ersten Monate des Jahres 1903 hin). Uraufführung: am 18. Oktober 1904 in einem Kölner Gürzenich-Konzert – Bruno Walter: »es war das erste und, glaube ich, einzige Mal, dass mich die Aufführung eines Mahler’schen Werkes unter seiner eigenen Leitung unbefriedigt ließ. Die Instrumentation brachte das komplizierte kontrapunktische Gewebe der Stimmen nicht zur Klarheit, und Mahler klagte mir nachher darüber, dass er es in der Orchesterbehandlung doch nie zur Meisterschaft zu bringen scheine; wirklich hat er später die Instrumentation der gründlichsten Umarbeitung unterzogen, zu der er sich je bewogen fühlte.« (Bereits zu den Uraufführungs- Proben hatte Mahler eine gegenüber dem Vorjahr »vollkommen veränderte Partitur« mitgebracht; und drei Monate vor seinem Tod noch meldete er: »die Fünfte habe ich fertig, sie musste faktisch völlig uminstrumentiert werden «. Gedruckt wurden bis heute vier voneinander abweichende Versionen.)

93.101 Beiheft-Text als pdf (62 KB)

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