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Legends Live »Art Blakey and the Jazz Messengers«
1 CD | 72min | Nr. 101701
CD 1: » David Schnitter: Mishima
» John W. Green: Body And Soul
» James Williams: 1997 A.D.
» Robert Watson: Hawk Man
» Benny Golson: I Remember Clifford
» Bobby Timmons: Moanin'

Botschaft eines Schlagfertigen

Art Blakey war ein Rhythmus-Vulkan. „Es gab Momente, in denen Art so feurig spielte, dass er dich fast von der Bühne trommelte“, erinnerte sich Freddie Hubbard, sein langjahriger Weggefährte. Am 15. Juli 1978 löst Blakey mit seinen Jazz Messengers in der Sängerhalle Untertürkheim ein mittelschweres Erdbeben aus. Es ist jene Band, mit der Blakey den Neobop befeuerte und dem swingenden, triolischen Spiel zu einer neuen Blüte verhalf. Umgeben von Musikern, die zwei Generationen jünger sind als er selbst, zündet der damals 55-jahrige eine aufregende, vital explodierende Musik, in der die Freude am Groove genauso wichtig ist wie der swingende Intellekt. Blakeys junge Musiker bringen den Esprit in die Band und der Altmeister treibt seine Mitmusiker dazu an, ihre eigenen Gefühle auf erstaunliche Weise zu äußern. So steuern der Tenorsaxophonist David Schnitter (Mishima), der Pianist James Williams (1997 A. D.) und der Altsaxophonist Bobby Watson (Hawk Man) Eigenkompositionen bei, die an der Seite von Messengers-Hits wie Moanin’ eine zeitgenössische Dynamik in Blakeys Hard-Bop-Welt bringen. „Spiel nicht den Mist von gestern, spiel deine Gedanken und Gefühle von heute“, pflegte Blakey zu sagen, wenn er mit seinen Jazz Messengers auf die Bühne ging. Ohne diese Band – so viel steht fest – würde Wynton Marsalis heute noch klassische Etüden spielen.

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